
Unser Angebot
der Notfallseelsorge und Krisenintervention umfasst die Betreuung
und Begleitung von Menschen in Krisensituationen
Das Angebot bieten wir kostenfrei, unabhängig
von der Konfession, für Menschen in Not an.
Der Bereitschaftsdienst der Notfallseelsorge steht täglich
rundum die Uhr zur Verfügung.
Wir werden angefordert
Über die Leitstelle Riesa, die Polizei, die Feuerwehr oder
den zuständigen Notarzt vor Ort.
Mögliche
Anforderungsgründe können sein:
- Betreuung von Hinterbliebenen nach erfolgloser Reanimation im
häuslichen Bereich
- Betreuung von Hinterbliebenen nach Gewaltverbrechen oder Suizid
- Betreuung von Betroffenen nach Bränden
- Betreuung von Eltern, wenn ein Kind gestorben ist
- Begleiten der Polizei beim Überbringen einer Todesnachricht
Die Qualifikation
von ehrenamtlichen Notfallseelsorgern
Die Voraussetzung für diese ehrenamtliche Mitarbeit ist eine
80-stündige Ausbildung.
An drei Wochenenden werden die Mitarbeiter auf ihre Einsätze
vorbereitet.
Dazu kommen Hospitationen im Rettungsdienst, in der Rettungsleitstelle
sowie bei Feuerwehr und Polizei.
Der Fachverband für Notfallseelsorge und
Krisenintervention (www.fachverband-nkm.de)
hat im September 2007 für die Bundesländer Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen ein
einheitliches Ausbildungskonzept für alle Ehrenamtlichen
in der Notfallseelsorge/
Krisenintervention beschlossen, um damit die Professionalität
dieser Arbeit zu gewährleisten.
Was ist Notfallseelsorge
Menschen in Notfallsituationen beizustehen, ist unverzichtbarer
Bestandteil
christlichen Glaubens.
Notfallseelsorge ist eine Form dieses Beistands.
Notfallseelsorge richtet sich an alle Menschen und achtet das
Recht auf Selbstbestimmung
und die religiöse und weltanschauliche Orientierung der Betroffenen.
Notfallseelsorge ist Zuspruch der Zuwendung Gottes an den Menschen
in Not. Sie wird konkret
in der Präsenz des Seelsorges, der Seelsorgerin vor Ort und
dem Angebot einer helfenden
Begleitung in der Akutphase.
Die Notfallseelsorge
bietet Schutzraum und Gestaltung für:
- den Umgang mit dem Gefühl der Ohnmacht
- das Fragen nach eigener und fremder Schuld
- das Fragen nach dem Sinn des Ereignisses und des Lebens überhaupt
- den Umgang mit den Gefühlen bei Trauer und Abschied
- die Bearbeitung traumatischer Erlebnisse
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